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Migrantinnen- und Migrantenbeirat der Stadt Freiburg

Interview mit Olena Neumann

photo1 KopieStell dich bitte kurz vor.

Ich heiße Olena Neumann. Seit 2012 lebe und arbeite ich als Bildungsberaterin und Projektmitarbeiterin in Freiburg. Ursprünglich komme ich aus der Ukraine und bin seit sieben Jahren in Deutschland.

Was sind deine Aufgaben beim MMB, was hast du bereits und was möchtest du noch mit ihm erreichen?

Ich bin im Vorstand des MBB, Mitglied im Migrationsausschuss und stellvertretend im Ausschuss für Schule und Weiterbildung. Mein Ziel im Migrantenbeirat ist, berufliche Integration von Migranten und Migrantinnen in Freiburg voranzutreiben. Als Bildungsberaterin erlebe ich oft, dass Migranten mehr Unterstützung und Aufklärung brauchen, insbesondere, wenn es um das Bildungssystem geht.

Was gefällt dir an Freiburg?

Freiburg ist eine interkulturell offene Stadt mit vielen Möglichkeiten für alle (unabhängig der Herkunft) und ich möchte dazu beitragen, dass dies auch so bleibt.

Du erhältst 1 Million Euro, um sie für unsere Stadt auszugeben. Was würdest du mit dem Geld machen?

600.000€ würde ich in bezahlbare Wohnungen für alle Bürger_innen in Freiburg investieren und 400.000€ in kostenlose Sprachkurse mit Kinderbetreuung für alle Migrantinnen, unabhängig vom Herkunftsland. Sprache ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration.

Welches besondere Erlebnis verbindest du mit Freiburg?

Mein Sohn wurde in Freiburg geboren.

Vervollständige bitte folgenden Satz:
Der MMB ist…

…für mich ein Gremium, wo Menschen mit unterschiedlicher Herkunft für eine gemeinsame Idee, gelungene Integration von Migrant_innen, arbeiten.

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Interview mit Nora Quevedo-Maier

nori1Stell dich bitte kurz vor.
Nora Quevedo-Maier,
Ich bin seit 2016 Mitglied des Migrantenbeirats in Freiburg.
Mein Heimatland ist Peru. Seit 1989 lebe ich in Deutschland.
Von Beruf bin ich Erzieherin.
Was sind deine Aufgaben beim MMB, was hast du bereits und was möchtest du noch mit ihm erreichen?
Mein Schwerpunkt im MMB ist die Unterstützung von Migrantenfrauen bei ihrem Weg in einen Beruf. Das Projekt „Frauen für Frauen- damit die berufliche Integration in den Arbeitsmarkt gelingt“ wurde zusammen mit weiteren Mitgliedern des MMB dafür geschaffen.
Der MBB soll das Sprachrohr aller Migrantinnen und Migranten in Freiburg werden, sich in der Stadtgesellschaft einmischen und die Interessen der Migranten nachhaltig vertreten.
Ich will die Institutionen unterstützen, die sich für die Integration und für die Rechte von Migrantinnen und Migranten einsetzen.
Was gefällt dir an Freiburg?
Freiburg ist eine offene Stadt, Migrantinnen und Migranten werden in besonderer Weise unterstützt von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und von der Stadtverwaltung. Viele Ehrenamtlich kümmern sich darum, dass die neuzugezogenen Menschen hier einen Lebensort finden, der ihnen eine Zukunft gibt und in dem sie in Frieden leben können.
Du erhältst 1 Million Euro, um sie für unsere Stadt auszugeben. Was würdest du mit dem Geld machen?
Ich würde mehr Orte schaffen, an denen sich die Frauen wirklich qualifizieren können und ihre Kinder  gleichzeitig gut betreut werden.
Welches besondere Erlebnis verbindest du mit Freiburg?
Meine Rückkehr nach 6 Jahren aus Peru führte mich direkt nach Freiburg und ich fühlte mich vom ersten Tag an wohl in dieser Stadt. 
Vervollständige bitte folgenden Satz:
Der MMB ist…
…ist ein unverzichtbares Gremium, damit die Stimmen der hier lebenden Migrantinnen und Migranten gehört werden.

Wir trauern

Mit Bestürzung haben die Mitglieder des Migrantinnen- und Migrantenbeitats beirates heute erfahren, dass Maria Pilar Buesa y Blanco am 9. März gestorben ist. Wir trauern mit ihrer Familie.

Wir nehmen Abschied von einem außergewöhnlichem Menschen.

Maria Pilar Buesa y Blanco hatte bereits einen sozialwissenschaftlichen Uni-Abschluss, als sie 1973 mit 24 Jahren in Freiburg ankam. Später studierte sie noch Romanistik und unterrichtete 32 Jahre Spanisch, unter anderem an der Volkshochschule. Dort engagierte sie sich als Dozentenvertreterin – und von 2000 bis 2005 war sie Vorsitzende des damaligen Ausländerbeirats der Stadt Freiburg.

Sie wird im Andenken ihrer Freunde weiterleben!

Aufstehen gegen Rassismus

Am 30. November 2016 gingen drei Vertreter des MMBs zum ersten Treffen der bundesweiten Initiative Aufstehen gegen Rassismus ins DGB-Haus in Freiburg. Zahlreiche Menschen unterschiedlicher Vereinigungen waren gekommen, um zu besprechen, wie man Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Freiburg verstärkt entgegentreten kann.15896179_632714740247820_2643244155522998171_o

Die offizielle Gründung des Bündnisses, dem wir uns ebenfalls angeschlossen haben, erfolgte am 11. Januar 2017, über die in der Badischen Zeitung berichtet wurde. Hier könnt ihr dem Freiburger Bündnis Aufstehen gegen Rassismus auf Facebook folgen, um über zukünftige Veranstaltungen informiert zu bleiben. Aufstehen gegen Rassismus Freiburg plant z.B. verschiedene Aktionen anlässlich des Welttages gegen Rassismus am 21. März. Wir würden uns freuen, wenn sich weitere Freiburger*innen uns anschließen würden, um für Toleranz und gegen Rechts Stellung zu beziehen.

Unterstützer*innen des Bündnisses sind sowohl organisationspolitisch ungebundene Personen als auch Parteien, Gewerkschaften sowie weitere in Freiburg aktive Organisationen und Initiativen bürgerschaftlichen Engagements.

Veranstaltungsreihe MMB-Stadtgespräche

 

Bei den MMB-Stadtgesprächen sollen immer wieder Expert*innen zu gesellschaftspolitischen Themen, unter dem Aspekt der Integration, eingeladen werden, um mit allen Freiburger*innen einen interkulturellen Dialog zu ermöglichen. Ismail Küpeli wird am 31. März 2017 von 19:30Uhr bis voraussichtlich 21:30Uhr im Grünhof mit dem Thema „Entwicklungen in der Türkei – Bedeutung für unsere Gesellschaft“ diese Veranstaltungsreihe eröffnen. Nach einem Impulsvortrag über die aktuelle Lage in der Türkei soll mit dem Publikum eine Gespräch stattfinden, in der auf die Situation der in Deutschland bzw. Freiburg lebenden türkischen Bevölkerung eingegangen und die daraus resultierenden gesamtgesellschaftlichen Fragen diskutiert werden sollen. Vor welchen Herausforderungen steht das (städtische) Zusammenleben und wie könnten mögliche Lösungsansätze aussehen? Es gibt keine einfachen Antworten auf komplexe Probleme. Deshalb laden wir alle Interessierten herzlich dazu ein, in einem offenen Dialog mit uns gemeinsam diese anspruchsvolle Aufgabe anzupacken. Hier geht es zur FB-Veranstaltung.

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Foto Felix Huesmann

Ismail Küpeli ist Politikwissenschaftler und Journalist. Er analysiert die Konflikte in der Türkei und im Nahen und Mittleren Osten. Er schreibt für Tages- und Wochenzeitungen, Zeitschriften, gibt Interviews, hält Vorträge und moderiert Podiumsdiskussionen. Wer mehr über Ismail erfahren möchte, sollte seiner Arbeit in den sozialen Netzwerken Twitter und Facebook folgen, die nicht nur eine enorme Aufmerksamkeit erreicht, sondern auch eine hohe Wertschätzung genießt.

Stellungnahmen

Hier finden Sie zukünftig unsere Stellungnahmen zu aktuellen Geschehnissen in der Stadt Freiburg.

Projekte

Hier werden in Zukunft unsere Projekte vorgestellt.

Der neu gewählte Migrantinnen- und Migrantenbeirat der Stadt Freiburg

dsc_2340Am 22.09.2015 nahm das neu gewählte Gremium des Migrantinnen- und Migrantenbeirats der Stadt Freiburg seine Arbeit auf. Im Anschluss an die konstituierende Sitzung der Beiräte wurde Tengiz Kirtadze zum  Vorsitzenden gewählt. Der restliche Vorstand wurde mit der Wahl von Dejan Mihajlovic, Olena Neumann, Maria del Mar Mena Aragon und Lucia Rolim Schulz für die nächsten fünf Jahre bestimmt.

In der Sitzung vom 08.10.2015 einigte sich der Beirat darauf, die Integration von Migrantinnen und Migranten weiterhin als übergeordnetes Ziel seiner Arbeit zu verfolgen. Hierfür wurden folgende thematische Schwerpunkte bestimmt, die in der laufenden Wahlperiode als Leitperspektiven die Zielrichtung angeben sollen:

  • Flüchtlinge
  • Bildung und Arbeit
  • Migrantinnen- und Migrantenvereine und Kultur
  • Frauenrechte

Der Beirat ruft alle Gremien, Vereine, Organisationen und interessierte Bürgerinnen und Bürger Freiburgs zu einer konstruktiven und ergiebigen Zusammenarbeit auf und blickt zuversichtlich auf die nächsten fünf Jahre.

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